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Wichtiger Hinweis zum Thema "elektronische Lohnsteuerabzugsmerkmale " ab 2013! (ELSTAM) und fortlaufend

 

Ab dem Kalenderjahr 2013 wird die Ihnen bekannte Lohnsteuerkarte durch ein elektronisches Abrufverfahren abgelöst .

Hierbei werden Merkmale wie die Steuerklasse, Zahl der Kinderfreibeträge und andere Freibeträge beim Finanzamt in einer Datenbank gespeichert.     

Diese Daten werden dann dem Arbeitgeber zur Verfügung gestellt. Über die Id. Nr. kann dann der AG die Daten abrufen.  

Das entsprechende damalige Schreiben (aus 2011) an Sie durch das Finanzamt dient dazu die Angaben zu prüfen und gegebenfalls zu ändern !  

Sollten die gespeicherten Daten so in Ordnung sein. "Achtung"brauchen Sie nichts zu unternehmen. Sofern keine Änderungen gegenüber 2012 !                                                                     

Das Schreiben ist nur abzuheften. (Da das Verfahren ab 2013 gilt, sind evtl. die Änderung lt. Schreiben dem Arbeitgeber direkt mitteilen!) Dies geschieht

durch Änderung beim Finanzamt. Dort muss ein entsprechender Änderungsantrag gestellt werden. Zur Zeit scheint das Finanzamt entsprechende Schreiben

noch an die Steuerpflichtigen auszuteilen. Denn nicht alle Arbeitgeber müssen schon auf ELSTAM umgestellt haben. Bis Ende 2013 ist wiederum eine Übergangs-

regelung geschaffen worden. Daher ist es besonders wichtig schon mit der ersten Januar Abrech-2013 zu prüfen, ob alle (Merkmale) Steuerklassen stimmen

 

Müssen Änderungen vorgenommen werden,  ist nur noch das Wohnsitz-Finanzamt zuständig! sh. breits Erklärung oben.

Dort müssen dann entsprechende Anträge gestellt werden,  so zusagen wie früher mit der alten Lohnsteuerkarte.  Im Besonderen bei Steuerklassenwechsel/Änderung, z.B. getrenntlebend,  komplett ab 2012 muss die Steuerklasse von Drei(3) auf Eins(1 evtl. 2 (alleinerziehend mit Kind das noch Kindergeld bezieht) geändert werden. 

 

Weitere Infos:

 

Wahl der Steuerklasse ab 2018

 

 4+4 3+5 

Neu Faktorverfahren ähnlich wie 4+4 aber mit
persönlichen Faktor

Vorteil: es kommt zu keiner Nachzahlung

Vorteil monatlich höheres Netto  Vorteil es kommt kaum zu einer Nachzahlung

Nachteil man zahlt zunächst zu viel Steuern

Nachteil Gefahr einer Nachzahlung
Achtung ! Ab 2010 erhält der Stkl.5 Bezieher ein höheres Netto! Der Vorteil beträgt je nach Verdienst 50-90,- Euro monatlich  Aber nach genauer Prüfung der Sachlage kann dies bei der Steuererklärung zu erheblichen Nachzahlungen führen. Oft sogar genau in Höhe des Vorteils gegenüber 2009. Daher in anzuraten, die Steuerklasse zu wechseln oder sich die Summe "beiseite zu legen"

Nachteil zunächst keiner! Aber dies kann nur per Freibetrag beim Finanzamt beantragt werden. Voraussetzung die dem Finanzamt mitgeteilten Bruttosummen bleiben im Jahr auch so bestehen. Denn bei geänderten Beträgen wäre der Faktor evtl. falsch. Allerdings ist noch anzumerken, dass bei Arbeitslosigkeit nur die Steuerklasse zählt und nicht der Faktor!

WAHL DER STEUERKLASSE: Ab 2010 bieten die Finanzämter eine neue Möglichkeit der steuerlichen Veranlagung für berufstätige Ehepaare: Sie können auf gemeinsamen Antrag hin die Steuerklassenkombination IV-Faktor/IV-Faktor wählen. Der Unterschied zur bisherigen Besteuerung nach Steuerklassen IV/IV besteht darin, dass der Tarif mittels eines individuell ermittelten Faktors berechnet wird und eventuelle Steuerfreibeträge von Beginn an in die Steuerberechnung einfließen. Der Splittingvorteil kommt bereits während des Jahres zur Geltung und verschafft dem geringer verdienenden Ehepartner mehr Netto. Außerdem ist eine Steuernachzahlung am Jahresende fast ausgeschlossen. Das Faktorverfahren muss jährlich neu beantragt werden.

 
 

1.

Kindergeld und Steuerfreibeträge:

Bisher erhalten Eltern u.a. für ein Kind, dass das 18., aber noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet hat, unter bestimmten Vorausetzungen (u.a. Berufsausbildung, Schule, Student) Kindergeld bzw. kindbedingte Steuerfreibeträge. 

Wichtig: Die Regelung hinsichtlich der Unterbrechung des Ausbildungszeitraumes durch den gesetzlichen Grundwehr- oder Zivildienst gilt nach wie vor. Dieser Zeitraum verlängert die Möglichkeit des Ausbildungzeitraumes! (sofern noch ausgeübt wurde)

Die Grenze im Rahmen der Erstausbildung ist ab 2012  wegfallen. (Die gilt übrigens auch  für den Freibetrag bei auswärtiger Unterbringung) Bei einer Zweitausbildung (noch unter 25 Jahre !) und evtl. Kindergeldberechtigung darf bei einer Tätigkeit im Nebenjob die wöchentlich Arbeitszeit 20 Stunden nicht überschreiten !
 

 Kindergeld  2014 2016 2017 
   in EUR  in EUR  in EUR
 1.und 2.Kind je  188  190  192
 3.Kind  194  196  198
 ab dem 4.Kind je    219  221  223
 Freibeträge pro Kind   7152  7248  7248
 -Kinderfreibetrag  4512  4608  4608
 -Betreuungsfreibetrag   2640  2640 2640

 

Kinderbetreuung ab 2012: gilt auch weiterhin für 2017

Kinderbetreuungskosten stellen nur noch Sonderausgaben dar. Allerdings will das Finanzamt nicht mehr wissen warum die Kinder betreut werden. Es reicht auch aus,  wenn nur ein Elternteil arbeiten geht. Die Aufteilung nach bestimmten Jahren ist weggefallen. Kinderbetreuungs-Alter bis zum 14. Geburtstag ist gleich geblieben. 

 


2.

Kapitaleinkünfte

Hinsichtlich der Sparerfreibeträge (Kapitaleinkünfte) gibt ab 2013/2014/2015/2016/2017 keine Änderung aber kein Abzug von Werbungskosten mehr möglich. Genannt Sparerpauschbetrag

ledig 801,00 Euro 

verheiratet 1602,00 Euro

Die Freistellungsaufträge daher bitte immer genau prüfen!  Hinweis: Ab 2009(gilt immer noch) kann die Abgeltunssteuer im Rahmen der Günstigerprüfung nach wie zur Anrechnung kommen.

Wenn z.B.

a) der Steuersatz niedriger ist oder

b) evtl. Verluste in Jahre 2009 abziehbar sind.

Voraussetzung man hat der Bank bis zum 15.12.2017 mitgeteilt, dass der Verlust nicht auf das nächste Jahr übertragen werden soll. Dann kann dieser erst im nächsten verrechnet werden.  

 

3.

Handwerkerleistungen

Ab 2009 (auch  2017) können Handwerkerleistungen bis 6000 Euro Lohnkosten geltend gemacht werden. Die Erstattung beträgt 20 % von max. 6000,00 € = 1.200,00 €.

Dabei ist besonders zu beachten, dass die Rechnung grundsätzlich überwiesen werden muss. Barzahlung ist nicht gültig, auch wenn eine ordnungsgemäße Rechnung vorhanden ist. Dies wurde vom Bundesfinanzhof (BFH) bestätigt. (Hinweis : bei bereits bestehenden Haushalt auch Neubaumaßnahmen möglich ?(durch Rechtssprechung /Änderung? ) Dazu soll ein neues BMF-Schreiben ergehen. Zur Zeit unklar )

 

4.

Erhöhung des Grundfreibetrages und Senkung des Eingangsteuersatzes:

 

 Steuerfreibetrag   2015    2016  2017
   in EUR  in EUR  in EUR
 ledig  8472  8652  8820
 verheiratet  16944  16304  17640

Der Eingangssteuersatz ist bei 14 % geblieben  aber Anhebung Tarifeckwerte 2013-2014 s.o.



5.

Unterhaltszahlungen

Ab 2010 stiegen die steuerlich absetzbaren Unterhaltszahlungen. Wer über die Grenze von 13.805 € hinaus Basisbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung für den geschiedenen oder getrennt lebenden Ehepartner übernimmt, kann diese als Sonderausgabe absetzen. Der Empfänger der Versicherungsbeiträge muss diese zwar versteuern,  im Gegenzug erkennt das Finanzamt die Beiträge auch beim Zahlungsempfänger steuerlich an. Bei bedürftigen Angehörigen oder Lebensgefährten werden künftig Unterhaltszahlung ab 2015 bis zur Höhe von 8.472 € anerkannt. Geleistete Basisbeiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind zusätzlich als außergewöhnliche Belastung absetzbar.

Wichtig für 2016 !! ID Nr. des Empfängers muss zwingend angegeben ! Im Rahmen der Anlage U im Zusammenhang als Sonderausgaben

 

Daher ist unsere Hilfe mehr denn je gefragt und sollte diese in Anspruch nehmen.

Wir gehören übrigens dem BVL (Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine e.V.) an. ( www.bvl-verband.de)

Daher sind wir bemüht, aktuelle Hinweise zu geben. Sh. aber auch unter Info/Archiv